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La Carte de Tendre

La Carte de Tendre. Musik am Hof Ludwig XIV. Ulrike Volkhardt, Ann Morgan

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La Carte de Tendre (Die Landkarte der Zärtlichkeit)

Musik am Hof Ludwig XIV. von Jacques M. Hotteterre, François Couperin, Elisabeth Jacquet de la Guerre, Michel P. de Monteclair, Michel de la Barre

Ulrike Volkhardt, Blockflöten
Ann Morgan, Cembalo

Mit Lesetexten aus Madelaine de Scudéry: Clélie"

Dass in der Stadt Paris sowohl Musik als auch Literatur ein zweites reiches Leben führten, ist nur wenig bekannt. Vor allem Frauen waren es, die einen geistigen Raum zum künstlerischen Austausch auf hohem Niveau gestalteten. Abseits der konventionellen Erwartungen und Möglichkeiten schuf u.a. Madeleine de Scudéry einen hoch angesehenen literarischen Salon, den auch viele Männer besuchten. Als Romanautorin war sie äußerst erfolgreich und stand im Zentrum des gesellschaftlichen Lebens in der Cité. Ihrem 10-bändigen Roman Clélie" fügte sie eine von ihren Zeitgenossen vielbeachtete und auch später (u.a. von Proust) erwähnte Carte de Tendre", eine wahrhaft gemalte Landkarte der Zärtlichkeit bei. La carte de Tendre" als Abbild der Bedeutung, die der detaillierten Beschäftigung mit den Gefühlen und der Liebe im besonderen beigemessen wurde, findet ihr Pendant in den unzähligen und höchst differenzierten Satzbezeichnungen der Musik am Hofe von Versailles. Das Programm der CD führt mit der Musik und Auszügen aus Madeleine de Scudérys Roman Clélie (als Lesetexte im Booklet) in das nicht nur höfische und nicht nur barocke Arkadien der Gefühle. Die Lesetexte können das Hören der Musik begleiten und sind im französischen Original unter Beibehaltung von ursprünglicher Orthographie und Interpunktion sowie in deutscher Übersetzung abgedruckt. Eine Besonderheit ist die Verwendung eines prachtvollen Cembalos aus der Werkstatt von Andreas Ruckers von 1628. Das hier erklingende Instrument gehört zu den besonders raren originalen Ruckers-Cembali, deren Korpus unverändert geblieben ist. Lediglich der Umfang wurde 1728 erweitert (petit ravalement).Von Andreas Ruckers sind weltweit insgesamt nur zwölf der kostbaren zweimanualigen Cembali erhalten.


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