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Leyendecker: Gitarrenkonzert u.a.

Leyendecker, Ulrich: Gitarrenkonzert/Sinfonie Nr. 4 Maximillian Mangold, Gitarre

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Ulrich Leyendecker (*1946)

Konzert für Gitarre und Orchester (2005)
Evocazione (2006)
Sinfonie Nr. 4 (1997)

Maximilian Mangold, Gitarre
Nordwestdeutsche Philharmonie
Romely Pfund
SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern
Per Borin
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart
Johannes Kalitzke

Ulrich Leyendecker gehört zu den wichtigsten deutschen Komponisten seiner Generation. Er wurde 1946 in Wuppertal geboren und nahm bereits als Jugendlicher privaten Kompositionsunterricht. 1965-1970 studierte er an der Musikhochschule Köln bei Günter Ludwig Klavier und bei Rudolf Petzold Komposition. Rudolf Petzold vermittelte eine strenge kontrapunktische Ausbildung, ließ Leyendecker sich aber ästhetisch ungehindert entfalten. Wie viele andere Komponisten seiner Generation nahm Leyendecker an den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik teil und beschäftigte sich intensiv mit seriellen Kompositionstechniken, ohne sich jedoch damit nachhaltig zu identifizieren. 1971 erfolgte ein Ruf als Theorielehrer an die Hochschule für Musik Hamburg, wo Leyendecker 1981 Professor für Musiktheorie und Komposition wurde. Von 1994 bis 2005 war er in gleicher Position an der Musikhochschule Mannheim-Heidelberg tätig und lebt seither als freier Komponist. Er erhielt zahlreiche Ehrungen: u.a. Stipendien der „Villa Massimo“ in Rom und der „Cité Internationale des Arts“ in Paris, die Mitgliedschaft in der freien Akademie der Künste in Hamburg und den „Eduard van der Heydt-Preis“ seiner Heimatstadt Wuppertal.

Leyendeckers Œuvre beinhaltet Sinfonien und Solokonzerte, Kammermusik für Streichquartett, Klaviertrio, Klarinettentrio, Klavierduo sowie verschiedene andere Besetzungen und viele Werke für Soloinstrumente.

Leyendeckers Musik zeichnet sich durch spannungsgeladene Lebendigkeit und klangsinnliche Farbigkeit aus. Sie bewahrt eine „Rest-Tonalität“ und entwickelt aus kurzen Grundgestalten großbögige Formverläufe. Leyendecker geht zu Beginn seiner Kompositionen oft noch einen Schritt hinter die bereits fixierte Grundgestalt eines musikalischen Gedankens zurück und läßt die Entwicklung desselben hörbar werden. Seine stets polyphone Musik vollzieht sich in Metamorphosen dieser Grundgestalten. Der Verwandlungsvorgang erfolgt in Form eines Verfahrens, das Leyendecker selbst als „Überblendung“ bezeichnet und bei dem es zur Überlagerung von Klangfeldern sowie unterschiedlicher Tempi und Metren kommt.


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