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Klavierwerke der Moderne
Alban Berg: Sonate op. 1
Ferruccio Busoni: Sonatina Seconda
Béla Bartók: Sonate 1926
Anton Webern: Variationen op. 27
Franzpeter Goebels, Klavier
Musicaphon M21525 (Streaming/Download)
Die vorliegende Produktion wie auch die vorhergehende Musicaphon M21524 bringt eine Reihe von Schlüsselwerken der Klaviermusik des XX. Jahrhunderts, die bereits einen hohen Grad an klassischer Bedeutung erlangt haben und bezeichnend sind für Komponist, Tonsprache und Zeitaussage. Von der noch geborgenen, nur untergründig bereits die Schwelle einer neuen Tonkunst ahnen lassenden Sonate op. 1 Alban Bergs (1907/08) bis zu den Variationen op. 27 Anton Webems (1936), dem entscheidenden Klavierstück einer „neuen Art zu denken“, führt ein vielschichtiger Weg durch das erste Drittel unseres Jahrhunderts. Busonis visionärer Blick in Klangregionen „unerhörter“ Art, die utopische Sonatina seconda (1912), Hindemiths frech-fromme Suite 1922, Strawinskys „Glasperlenspiel“, die Sonate 1924, das erste zwölftönige Werk von Arnold Schönberg, die trotz aller Konstruktivität wienerische Suite (1925), sowie Bartóks explosive Sonate aus dem Jahre 1926, sie alle sind Marksteine eines vielfältigen glanz- und leidvollen Weges der neuen Klaviermusik.
Das Klavier, dieses „verrufene, unentbehrliche und umfassendste aller Instrumente“ (Busoni), findet auch in unserer Zeit bei Schaffenden, Nachschaffenden und Hörern allezeit seine Liebhaber. Die Klaviermusik unserer Zeit ist reich an Charakteren und vermag uns greifend und begreifend zu ergreifen.